Es geht wieder los | Erste Clubregatta 2026

Es geht wieder los | Erste Clubregatta 2026

Nach einem langen und überraschend kalten Winter sehnten wir uns danach, endlich wieder aufs Wasser zu kommen. Das war schon beim Segeln-Chillen-Grillen zu merken und setzte sich bei der ersten Funstick-Regatta und dem Sailhorse-Training fort.
Es war also nicht überraschend, dass die ersten Anmeldungen zur 1. Clubregatta schon sehr früh bei Manage2Sail zu finden waren.
Insgesamt 16 Boote fanden sich am 9. Mai zum sportlichen Saisonauftakt ein. Leider hatte der Wind nicht viel von unseren Plänen mitbekommen und war nur sehr mäßig vorhanden.

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Die schwierige Entscheidung, ob wir starten oder nicht, stand also an. Optimistisch und der eigentlich gar nicht so schlechten Vorhersage in den Wetter-Apps vertrauend entschieden wir uns für den Start der Regatta. Wir hatten uns die Kurzstrecke und damit drei Rennen vorgenommen. Als wir mit Toccata und den beiden Schlauchbooten rausfuhren, merkten wir schon, dass der Wind nicht aus der vorhergesagten Richtung kam. Mit deutlich nördlicher Komponente legten wir den Kurs in Süd-Nord-Richtung parallel zum Fahrwasser auf der Havel fest. Wir setzten das erste Rennen auf zwei Runden an und nahmen uns vor, das Rennen zu verkürzen, wenn die ersten Boote länger als neun Minuten zur Tonne 1 benötigen würden.

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Überraschenderweise gelangten die ersten Boote recht schnell zur ersten Tonne, und wir konnten die beiden Runden innerhalb der geplanten Zeit durchführen. Zu Beginn des zweiten Rennens war der Wind dann erst einmal vollständig eingeschlafen, und wir verschoben den Start für Rennen Nummer zwei. Da sich die Windrichtung außerdem gedreht hatte und die Windstärke nachließ, verlegten wir die Tonne 1 weiter nach Norden und verkürzten das Rennen auf eine Umrundung. Letztlich funktionierte auch dieses Rennen noch, und wir waren für das dritte Rennen optimistisch.
Kurz vor diesem dritten Rennen hatte der Wind eine Drehung um 180 Grad vollzogen. Wir entschieden uns für einen Start mit achterlichem Wind und hofften auf eine Kreuz auf dem Rückweg. Tatsächlich hatte der Wind aber andere Pläne. Insgesamt drehte er sich während dieses letzten Rennens erneut um 180 Grad und schlief in einigen Abschnitten des Fahrtgebietes zeitweise ganz ein.
Da wir in zwei Gruppen gestartet sind, hatte die zweite Startgruppe etwas mehr Pech als die erste und musste dadurch leider schwierigere Bedingungen verkraften. Ich bin aber überzeugt, dass sich Vor- und Nachteile im Saisonverlauf ausgleichen werden und am Ende ein gerechtes Gesamtergebnis herauskommt.
Wichtig ist ja vor allem das Zusammenkommen im Verein und der Spaß an unserem gemeinsamen Hobby. Im Anschluss gab es noch ein leckeres Essen auf unserer Terrasse und die Gelegenheit, gemeinsam zu schnacken.
Allen, die wieder einmal zum Gelingen beigetragen haben – Messeteam, Racing Crew und Teilnehmer der Regatta –, danke ich ganz herzlich.
Euer Sportwart Matthias

Date

31. Mai 2026

Tags

regatta